Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kovvar B.V. für Verbraucher

Stand: 01.06.2026

Artikel 1 – Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Angebote, Bestellungen und Verträge zwischen Kovvar B.V. und dem Verbraucher (B2C) über den Verkauf von Produkten und/oder Dienstleistungen.
  2. Für Verträge mit gewerblichen Käufern (B2B) gelten die gesonderten „Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Geschäftskunden“.
  3. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Widerspruch zu zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des für den Vertrag geltenden Verbraucherrechts stehen, gehen diese gesetzlichen Bestimmungen vor.
  4. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge mit Verbrauchern, sofern der Unternehmer die Lieferung in das betreffende Land anbietet.
  5. Vor Abschluss des Fernabsatzvertrags wird dem Verbraucher der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt.
  6. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrags darauf hingewiesen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen in den Geschäftsräumen des Unternehmers eingesehen werden können und auf Wunsch des Verbrauchers so schnell wie möglich kostenlos zugesandt werden.
  7. Wird der Fernabsatzvertrag auf elektronischem Wege geschlossen, kann der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichend vom vorherigen Absatz dem Verbraucher auf elektronischem Wege so zur Verfügung gestellt werden, dass er vom Verbraucher leicht auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden kann.
  8. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrags angegeben, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen elektronisch eingesehen werden können und dass sie auf Wunsch des Verbrauchers elektronisch oder auf andere Weise kostenlos zugesandt werden.
  9. Gelten zusätzlich zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen spezifische Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen, kann sich der Verbraucher im Falle widersprüchlicher Bestimmungen auf die für ihn günstigste Regelung berufen, es sei denn, für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen, wie z. B. Sonderanfertigungen, wurden ausdrücklich abweichende Bestimmungen festgelegt.

     

 

Artikel 2 – Begriffsbestimmungen In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten die folgenden Begriffsbestimmungen:

 

  • Widerrufsfrist: der Zeitraum, innerhalb dessen der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann;
  • Verbraucher: jede natürliche Person, die nicht in Ausübung eines Berufs oder Geschäfts handelt und einen Fernabsatzvertrag mit dem Unternehmer abschließt;
  • Tage: Kalendertage;
  • Werktage: Montag bis Freitag, ausgenommen allgemein anerkannte gesetzliche Feiertage in dem Land, von dem aus die Lieferung erfolgt;
  • Dauerhafter Datenträger: jedes Instrument, das es dem Verbraucher oder dem Unternehmer ermöglicht, an ihn persönlich gerichtete Informationen so zu speichern, dass sie für eine zukünftige Einsichtnahme und die unveränderte Wiedergabe der gespeicherten Informationen zugänglich sind;
  • Garantie: jede Verpflichtung des Unternehmers, durch die dem Verbraucher bestimmte Rechte in Bezug auf die Konformität eines Produkts eingeräumt werden, zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten des Verbrauchers für den Fall, dass das Produkt nicht dem Vertrag entspricht;
  • Widerrufsrecht: die Möglichkeit für den Verbraucher, innerhalb der Widerrufsfrist vom Fernabsatzvertrag zurückzutreten;
  • Kundenspezifische Anpassung / Maßanfertigung: Die kundenspezifische Anpassung umfasst in jedem Fall: Waren, die nach den Spezifikationen des Verbrauchers angefertigt werden, nicht vorgefertigt sind und auf der Grundlage einer individuellen Auswahl oder Entscheidung des Verbrauchers hergestellt werden oder eindeutig auf eine bestimmte Person zugeschnitten sind. Hierzu gehören beispielsweise Produkte, die mit einem gewählten Logo versehen sind, sowie Produkte, die auf der Grundlage eines vom Kunden bereitgestellten Musters oder Designs speziell nach Maß gefertigt werden;
  • Unternehmer: die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Produkte und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet;
  • Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, der zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher im Rahmen eines organisierten Systems für den Fernabsatz von Produkten und/oder Dienstleistungen geschlossen wird, wobei bis einschließlich zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausschließlich eine oder mehrere Fernkommunikationstechniken eingesetzt werden;
  • Fernkommunikationstechnik: jedes Mittel, das für den Abschluss eines Vertrages verwendet werden kann, ohne dass der Verbraucher und der Unternehmer gleichzeitig in demselben Raum anwesend sind;
  • Geschäftskunde: jede natürliche oder juristische Person, die in Ausübung ihrer gewerblichen, geschäftlichen, handwerklichen oder beruflichen Tätigkeit handelt.

 

Artikel 3 – Identität des Unternehmers

Kovvar B.V. 
Eckerstraat 38
8263 CB Kampen
Die Niederlande
Telefon: +31 (0) 38 3333 110
E-Mail: info@kovvar.com

 

Artikel 4 – Das Angebot

 

  1. Angebote sind unverbindlich. Wenn ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer hat oder an Bedingungen geknüpft ist, wird dies im Angebot ausdrücklich angegeben.
  2. Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, um dem Verbraucher eine angemessene Beurteilung des Angebots zu ermöglichen.
  3. Sofern der Unternehmer Abbildungen verwendet, stellen diese eine wahrheitsgetreue Darstellung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen dar. Offensichtliche Irrtümer, Fehler oder fehlende Informationen im Angebot binden den Unternehmer nicht.
  4. Der Unternehmer ist nicht verpflichtet, einen Vertrag zu erfüllen, wenn der Verbraucher vernünftigerweise hätte erkennen können, dass das Angebot einen Fehler oder Irrtum enthielt.
  5. Eine kundenspezifische Anpassung im Angebot umfasst in jedem Fall: Waren, die nach den Spezifikationen des Verbrauchers angefertigt werden, nicht vorgefertigt sind und auf der Grundlage einer individuellen Auswahl oder Entscheidung des Verbrauchers hergestellt werden oder eindeutig auf eine bestimmte Person zugeschnitten sind; dies schließt ausdrücklich Produkte ein, die auf der Grundlage eines vom Kunden bereitgestellten Musters oder Designs speziell nach Maß gefertigt werden, sowie Produkte, die mit einem vom Kunden gewählten Logo versehen sind.
  6. Jedes Angebot enthält Informationen, aus denen für den Verbraucher klar hervorgeht, welche Rechte und Pflichten mit der Annahme des Angebots verbunden sind. Dies betrifft insbesondere, soweit anwendbar:
  • den Gesamtpreis der Produkte und/oder Dienstleistungen einschließlich aller geltenden Steuern;
  • etwaige Lieferkosten oder sonstige zusätzliche Kosten;
  • die Art und Weise, wie der Vertrag zustande kommt und welche Handlungen hierfür erforderlich sind;
  • ob ein gesetzliches Widerrufsrecht oder eine sonstige gesetzliche Widerrufsfrist gilt oder nicht;
  • die Art der Zahlung, Lieferung und Erfüllung des Vertrages;
  • die Frist, innerhalb derer das Angebot angenommen werden kann, oder den Zeitraum, in dem der Unternehmer den Preis garantiert;
  • falls für die Fernkommunikation höhere Kosten als der Basistarif anfallen, die Höhe dieser Kosten;
  • ob der Vertrag nach seinem Abschluss archiviert wird und, falls ja, wie der Verbraucher darauf zugreifen kann;
  • die Art und Weise, wie der Verbraucher vor Abschluss des Vertrages die von ihm im Rahmen des Vertrages angegebenen Daten überprüfen und gegebenenfalls korrigieren kann;
  • die Sprachen, in denen der Vertrag neben der Sprache, in der diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgefasst sind, geschlossen werden kann;
  • die Mindestlaufzeit des Vertrages bei einem Vertrag, der sich auf die kontinuierliche oder regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen erstreckt.

     

Artikel 5 – Der Vertrag

 

  1. Der Vertrag kommt in dem Moment zustande, in dem der Verbraucher das Angebot annimmt und die darin festgelegten Bedingungen erfüllt, sofern in Absatz 4 nichts anderes bestimmt ist.
  2. Hat der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Wege angenommen, bestätigt der Unternehmer den Eingang dieser Annahme unverzüglich auf elektronischem Wege.
  3. Solange der Eingang dieser Annahme nicht bestätigt wurde, kann der Verbraucher vom Vertrag zurücktreten.
  4. Wird der Vertrag auf elektronischem Wege geschlossen, trifft der Unternehmer angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um die elektronische Übertragung von Daten zu sichern und eine sichere Webumgebung zu gewährleisten.
  5. Wenn eine elektronische Zahlung möglich ist, beachtet der Unternehmer angemessene Sicherheitsmaßnahmen.
  6. Der Unternehmer kann sich im gesetzlichen Rahmen darüber informieren, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, und andere relevante Tatsachen prüfen, die für einen verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrags von Bedeutung sind.
  7. Der Unternehmer stellt dem Verbraucher spätestens bei der Lieferung des Produkts oder der Dienstleistung die folgenden Informationen schriftlich oder in einer Weise zur Verfügung, dass sie vom Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) gespeichert werden können:
    1. die Besuchsadresse der Niederlassung des Unternehmers, an die sich der Verbraucher mit Beschwerden wenden kann;
    2. die Bedingungen und die Art und Weise, wie der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann, oder eine deutliche Erklärung, falls das Widerrufsrecht ausgeschlossen ist;
    3. Informationen über etwaige Garantien und den Kundendienst;
    4. die in Artikel 4 Absatz 3 genannten Daten, es sei denn, diese wurden dem Verbraucher bereits vor der Durchführung des Vertrages zur Verfügung gestellt;
    5. die Bedingungen für die Kündigung des Vertrages, wenn dieser eine Laufzeit von mehr als einem Jahr hat oder auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde.

       

Artikel 6 – Widerrufsrecht

 

  1. Der Verbraucher hat das Recht, binnen einer Frist von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag über den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung zurückzutreten; diese Frist stellt eine Verlängerung der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen dar.
  2. Die in Absatz 1 genannte Widerrufsfrist beginnt am Tag, nachdem der Verbraucher oder ein von ihm im Voraus benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, das Produkt erhalten hat, oder im Falle eines Dienstleistungsvertrags an dem Tag, an dem der Vertrag geschlossen wird.
  3. Widerruft der Verbraucher den Vertrag, nachdem das Produkt an den Beförderer übergeben wurde, aber bevor es in Empfang genommen wurde, wird dies als regulärer Widerruf behandelt. Der Unternehmer ist in diesem Fall nicht verpflichtet, die Sendung abzufangen. Wenn der Tracking-Code bereitgestellt wurde, hat die Übergabe an den Beförderer stattgefunden und die unmittelbaren Kosten der Rücksendung sind vom Verbraucher zu tragen. Diese Kosten werden mit dem zu erstattenden Betrag verrechnet. Die unmittelbaren Kosten für die Rücksendung für das jeweilige Bestimmungsland werden auf unserer Website unter den FAQs „Versand und Lieferung“ mitgeteilt.
  4. Das Widerrufsrecht gilt nicht für kundenspezifische Anpassungen. Eine kundenspezifische Anpassung umfasst in jedem Fall: Waren, die nach den Spezifikationen des Verbrauchers angefertigt werden, nicht vorgefertigt sind und auf der Grundlage einer individuellen Auswahl oder Entscheidung des Verbrauchers hergestellt werden oder eindeutig auf eine bestimmte Person zugeschnitten sind. Hierzu gehören beispielsweise Produkte, die mit einem gewählten Logo versehen sind, sowie Produkte, die auf der Grundlage eines vom Kunden bereitgestellten Musters oder Designs speziell nach Maß gefertigt werden. 
  5. Während der Widerrufsfrist hat der Verbraucher das Produkt und die Verpackung sorgfältig zu behandeln; er darf das Produkt nur in dem Umfang auspacken oder verwenden, der erforderlich ist, um die Beschaffenheit, die Eigenschaften und die Funktionsweise des Produkts festzustellen. Dabei gilt der Grundsatz, dass der Verbraucher das Produkt nur so handhaben und prüfen darf, wie es ihm auch in einem Ladengeschäft gestattet wäre.
  6. Der Verbraucher haftet für einen etwaigen Wertverlust des Produkts, wenn dieser Wertverlust auf einen Umgang mit dem Produkt zurückzuführen ist, der über das in Absatz 5 zulässige Maß hinausgeht. Ein Wertverlust kann unter anderem bei beschädigten Rücksendungen, fehlender Verpackung und gebrauchten Produkten eintreten. Wir empfehlen, das Produkt nach Möglichkeit in der Originalverpackung, soweit vernünftigerweise möglich ungefaltet und gut geschützt zurückzusenden, um Transport- oder Produktschäden zu vermeiden. Schäden, die durch Falten und unzureichende Verpackung entstehen, können zu einem Wertverlust führen.
  7. Bei Bestellungen von Verbrauchern mit Wohnsitz in der Schweiz gewährt das Schweizer Recht nicht das gleiche gesetzliche Widerrufsrecht wie innerhalb der Europäischen Union. Sofern und soweit der Unternehmer Schweizer Kunden die Möglichkeit bietet, Produkte zurückzusenden, handelt es sich hierbei um eine freiwillige Regelung. Im Falle einer freiwilligen Rücksendung aus der Schweiz sind alle direkten und indirekten Kosten, einschließlich Versandkosten, Zölle, Einfuhrabgaben und Verwaltungskosten, in vollem Umfang vom Verbraucher zu tragen. Das Risiko für die Rücksendung trägt der Verbraucher, bis die Ware in einwandfreiem Zustand bei Kovvar B.V. eingegangen ist.
  8. Nach Ausübung des Widerrufsrechts hat der Verbraucher das Produkt unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen nach der Widerrufserklärung an den Unternehmer zurückzusenden.
  9. Wenn eine Rücksendung außerhalb der geltenden Widerrufsfrist eingeht oder auf andere Weise die Bedingungen für den Widerruf nicht erfüllt, ist der Unternehmer berechtigt, die Rücksendung abzulehnen und eine Rückerstattung zu verweigern. Das Produkt kann auf Wunsch und Kosten des Verbrauchers zurückgesandt werden. Der Unternehmer wird den Verbraucher hierüber schriftlich informieren. Wenn der Verbraucher nicht reagiert, keine Anweisungen für den Rückerhalt gibt oder die Kosten für den Rückversand nicht innerhalb von 30 Tagen nach dieser Benachrichtigung bezahlt, kann der Unternehmer davon ausgehen, dass der Verbraucher auf seine Rechte an dem Produkt verzichtet. In diesem Fall ist der Unternehmer berechtigt, das Produkt zu lagern, zu vernichten oder anderweitig darüber zu verfügen, ohne zu einer Entschädigung verpflichtet zu sein.
  10. Der Unternehmer kann die Rückerstattung verweigern, bis er die Waren wieder zurückerhalten hat oder bis der Verbraucher den Nachweis erbracht hat, dass er die Waren zurückgesandt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
  11. Die Rückerstattung erfolgt dann innerhalb von 14 Tagen, wobei ein etwaiger Wertverlust des Produkts abgezogen werden kann.
  12. Vollständige Informationen über das Widerrufsrecht, einschließlich der Bedingungen, des Verfahrens, der Ausnahmen und des Muster-Widerrufsformulars, sind auf unserer Website unter der Rubrik „Rückgaberecht & Widerruf“ verfügbar.

     

Artikel 7 – Widerruf vor der Lieferung (Stornierung)

 

  1. Produkte, die nach den Spezifikationen des Verbrauchers angefertigt werden (kundenspezifische Anpassung), sind gesetzlich vom Widerrufsrecht ausgeschlossen. Diese Produkte können nach Abschluss des Vertrages nicht storniert oder zurückgegeben werden.
  2. Bei Standardprodukten (keine kundenspezifische Anpassung) kann der Verbraucher den Vertrag kostenlos stornieren, solange das Produkt noch nicht an den Beförderer übergeben wurde. In diesem Fall erstattet der Unternehmer den vollen Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen.
  3. Storniert der Verbraucher den Vertrag, nachdem das Produkt an den Beförderer übergeben wurde, aber bevor es in Empfang genommen wurde, wird dies als regulärer Widerruf behandelt. Der Unternehmer ist in diesem Fall nicht verpflichtet, die Sendung abzufangen. Die unmittelbaren Kosten für die Rücksendung für das jeweilige Bestimmungsland werden auf unserer Website unter den FAQs „Versand und Lieferung“ mitgeteilt. Dieser Betrag wird von der Rückerstattung abgezogen.
  4. Die Annahmeverweigerung eines Pakets bei der Lieferung gilt als Widerruf. Die unmittelbaren Kosten der Rücksendung (die vom Beförderer für die Rücksendung an den Unternehmer in Rechnung gestellten Kosten) sind vom Verbraucher zu tragen und werden mit der Rückerstattung verrechnet. Die unmittelbaren Kosten für die Rücksendung für das jeweilige Bestimmungsland werden auf unserer Website unter den FAQs „Versand und Lieferung“ mitgeteilt. Dieser Betrag wird von der Rückerstattung abgezogen.
  5. Holt der Verbraucher ein Paket nicht innerhalb der vom Beförderer festgesetzten Lagerfrist an einer Abholstelle ab, gilt dies als Widerruf. Das Paket wird vom Beförderer an den Unternehmer zurückgesandt. Die unmittelbaren Kosten für die Rücksendung für das jeweilige Bestimmungsland werden auf unserer Website unter den FAQs „Versand und Lieferung“ mitgeteilt. Dieser Betrag wird von der Rückerstattung abgezogen

     

Artikel 8 – Preise

 

  1. Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, es sei denn, die Preisänderungen sind die Folge von Änderungen der Mehrwertsteuersätze oder anderer gesetzlicher Abgaben.
  2. Abweichend vom vorherigen Absatz kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen, deren Preise Schwankungen auf dem Finanzmarkt oder bei Rohstoff-, Energie- oder Transportpreisen unterliegen, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, mit variablen Preisen anbieten. Auf diese Abhängigkeit und die Tatsache, dass es sich bei den angegebenen Preisen um Richtpreise handelt, wird im Angebot hingewiesen.
  3. Nach Abschluss des Vertrages werden die Preise nicht erhöht, es sei denn, die Preiserhöhung ist die Folge von gesetzlichen Vorschriften oder Bestimmungen.
  4. Alle im Angebot angegebenen Preise verstehen sich inklusive der geltenden Mehrwertsteuer. Etwaige Lieferkosten oder sonstige zusätzliche Kosten werden vor Abschluss des Vertrages deutlich angegeben. Offensichtliche Irrtümer, Fehler oder eindeutige Auslassungen bei Preisangaben oder Angeboten binden den Unternehmer nicht.

     

Artikel 9 – Zahlung

 

  1. Sofern nicht anders vereinbart, haben Zahlungen des Verbrauchers über die auf der Website des Unternehmers angebotenen Zahlungsmethoden zu erfolgen. Der Verbraucher ist verpflichtet, die fälligen Beträge unmittelbar nach der Bestellung zu zahlen, es sei denn, es wird eine Zahlungsmethode angeboten, bei der eine spätere Zahlung möglich ist. Wenn eine spätere Zahlung vereinbart wurde, hat der Verbraucher den fälligen Betrag innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist zu bezahlen.
  2. Der Unternehmer kann für bestimmte Zahlungsmethoden zusätzliche Bedingungen festlegen oder eine Bonitätsprüfung durchführen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
  3. Kommt der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nach, erhält er eine kostenlose Zahlungserinnerung, in der ihm eine Frist von vierzehn (14) Tagen eingeräumt wird, um die Zahlungsverpflichtung noch zu erfüllen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb dieser Frist, schuldet der Verbraucher gesetzliche Verzugszinsen und außergerichtliche Inkassokosten gemäß Artikel 6:96 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs (BW) und dem Erlass über den Ersatz außergerichtlicher Inkassokosten.
  4. Der Unternehmer ist berechtigt, eine Bestellung abzulehnen oder zusätzliche Bedingungen festzulegen, wenn berechtigte Gründe zu der Annahme vorliegen, dass der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen wird. Daraus folgt unbeschadet ein einfacher Eigentumsvorbehalt.
  5. Die gelieferten Produkte bleiben Eigentum des Unternehmers, bis der Verbraucher seine Zahlungsverpflichtungen vollständig erfüllt hat.
  6. Der Unternehmer behält sich das Recht vor, Bestellungen abzulehnen, zu stornieren oder an zusätzliche Bedingungen zu knüpfen, wenn der Verdacht auf Betrug, Missbrauch von Zahlungsmethoden, missbräuchliche Verwendung von Rabattcodes oder sonstigen Missbrauch der Website oder des Bestellvorgangs besteht.
     

 

Artikel 10 – Konformität und Garantie

 

  1. Der Unternehmer garantiert, dass die gelieferten Produkte dem Vertrag, den im Angebot angegebenen Spezifikationen und den angemessenen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Brauchbarkeit entsprechen. Verbraucher haben Anspruch auf die gesetzliche Konformität der gelieferten Waren gemäß dem geltenden Verbraucherrecht.
  2. Der Verbraucher arbeitet im vernünftigerweise erforderlichen Maße bei der Untersuchung der Reklamation mit. Dies umfasst die Bereitstellung von Fotos, Videos, Bestelldetails und einer Beschreibung des mutmaßlichen Mangels, soweit dies vernünftigerweise von ihm verlangt werden kann. Kovvar B.V. ist berechtigt, zusätzliche Informationen oder eine Überprüfung des Produkts zu verlangen, wenn dies für die Beurteilung der Reklamation oder die Bestimmung der Ursache des mutmaßlichen Mangels erforderlich ist.
  3. Eine zusätzliche Garantie des Unternehmers, Herstellers oder Importeurs lässt die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers unberührt.
  4. Weitere Informationen über die Garantie, den Konformitätsgrundsatz, Reklamationsverfahren und den Umgang mit Mängeln sind auf unserer Website unter der Rubrik „Garantie“ zu finden.

     

 

Artikel 11 – Lieferung und Ausführung

 

  1. Der Unternehmer wird die größtmögliche Sorgfalt bei der Entgegennahme und Ausführung von Bestellungen von Produkten walten lassen.
  2. Der Lieferort ist die Adresse, die der Verbraucher dem Unternehmen mitgeteilt hat. Der Verbraucher muss sicherstellen, dass diese Adresse korrekt und vollständig ist. Kann die Lieferung nicht erfolgen oder entstehen zusätzliche Kosten als direkte Folge einer unrichtigen oder unvollständigen Adressangabe, ist der Unternehmer berechtigt, dem Verbraucher die angemessenen zusätzlichen Kosten in Rechnung zu stellen, sofern diese dem Verbraucher zuzuschreiben sind.
  3. Die vom Unternehmer auf der Website angegebenen Lieferzeiten in Werktagen gelten als vereinbarte Lieferzeiten für über die Website getätigte Bestellungen. Abweichende Lieferzeiten können vereinbart werden, beispielsweise im Falle von kundenspezifischen Anpassungen, größeren Bestellungen oder Teillieferungen.
  4. Verzögert sich die Lieferung, wird der Verbraucher so schnell wie möglich darüber informiert. Wird die Lieferzeit um mehr als 7 Tage überschritten, hat der Verbraucher das Recht, den Vertrag kostenlos aufzulösen.
  5. Lieferverzögerungen können aufgrund von Umständen auftreten, die außerhalb der angemessenen Kontrolle des Unternehmers liegen und ihm nicht zugerechnet werden können, wie z. B. Verzögerungen bei Beförderern, Logistikpartnern oder Zollverfahren sowie unvorhergesehene Störungen in Produktionsprozessen oder Geräteausfälle. In diesem Fall liegt kein dem Unternehmer anzurechnendes Versäumnis vor. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers in Bezug auf die Lieferung bleiben hiervon unberührt.
  6. Nach der Auflösung gemäß dem vorherigen Absatz erstattet der Unternehmer den vom Verbraucher gezahlten Betrag so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach der Auflösung.
  7. Erweist sich die Lieferung eines bestellten Produkts als unmöglich, wird sich der Unternehmer bemühen, einen Ersatzartikel anzubieten. Spätestens bei der Lieferung wird klar und verständlich darauf hingewiesen, dass ein Ersatzartikel geliefert wird. Bei Ersatzartikeln kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden. Die Kosten einer etwaigen Rücksendung eines Ersatzartikels gehen zu Lasten des Unternehmers.
  8. Das Risiko von Beschädigungen oder des Verlusts von Produkten liegt bis zu dem Zeitpunkt beim Unternehmer, an dem das Produkt physisch an den Verbraucher oder einen von ihm im Voraus benannten Dritten, der nicht der Beförderer ist, übergeben wurde, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
  9. Die Lieferung erfolgt durch einen vom Unternehmer gewählten Beförderer oder Logistikpartner. Der Unternehmer kann internationale Beförderer oder Vertriebsnetze nutzen. Es ist dem Verbraucher nicht möglich, einen nationalen Postdienst oder einen anderen externen Beförderer für die Lieferung der Bestellung zu wählen, es sei denn, dies wurde im Voraus ausdrücklich mit dem Unternehmer vereinbart.
  10. Der Unternehmer ist berechtigt, eine Bestellung in mehreren Teillieferungen auszuführen, sofern dies für den Verbraucher zumutbar ist und keine zusätzlichen Kosten verursacht.

     

Artikel 12 – Höhere Gewalt

 

  1. Der Unternehmer ist nicht verpflichtet, eine Verpflichtung gegenüber dem Verbraucher zu erfüllen, wenn er daran infolge höherer Gewalt gehindert wird.
  2. Unter höherer Gewalt wird jeder Umstand verstanden, der sich der angemessenen Kontrolle des Unternehmers entzieht und der die Erfüllung der Verpflichtungen ganz oder teilweise verhindert. Hierzu gehören unter anderem: Naturkatastrophen, Feuer, Krieg, Pandemien, Streiks, Transportprobleme, Störungen in Energie- oder Telekommunikationsnetzen, staatliche Maßnahmen, Zollverzögerungen oder sonstige Störungen in Lieferketten.
  3. Tritt eine Situation höherer Gewalt ein, wird der Unternehmer den Verbraucher so schnell wie möglich darüber informieren. Während des Zeitraums höherer Gewalt werden die Verpflichtungen des Unternehmers ausgesetzt. Dauert die Situation höherer Gewalt länger als ein angemessener Zeitraum an, haben sowohl der Unternehmer als auch der Verbraucher das Recht, den Vertrag ganz oder teilweise aufzulösen, ohne zu einer Entschädigung verpflichtet zu sein.

     

Artikel 13 – Dauerschuldverhältnisse: Laufzeit, Kündigung und Verlängerung

 

  1. Dieser Artikel gilt ausschließlich, wenn zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher ein Vertrag geschlossen wird, der sich auf die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen erstreckt (Dauerschuldverhältnis).
  2. Der Verbraucher kann einen auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrag jederzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsregeln und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
  3. Ein für eine bestimmte Laufzeit geschlossener Vertrag, der sich auf die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen erstreckt, kann vom Verbraucher zum Ende der vereinbarten Laufzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat gekündigt werden. 
  4. Wenn ein befristeter Vertrag stillschweigend verlängert wird, erfolgt diese Verlängerung auf unbestimmte Zeit, wobei der Verbraucher den Vertrag jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann. 

     


Artikel 14 – Produktabweichungen und Toleranzen

 

  1. Geringfügige Abweichungen in Farbe, Struktur, Material oder Abmessungen der gelieferten Produkte sind möglich und gelten als akzeptabel, wenn sie sich aus dem Produktionsprozess, den verwendeten Materialien oder technischen Einschränkungen ergeben.
  2. Abbildungen, Farben und Produktbeschreibungen auf der Website oder in anderen Kommunikationsmitteln dienen lediglich zu Illustrationszwecken und können in geringem Maße vom tatsächlich gelieferten Produkt abweichen.
  3. Abweichungen, die innerhalb angemessener und branchenüblicher Produktionstoleranzen liegen, stellen keinen Mangel dar und berechtigen den Verbraucher nicht zur Auflösung des Vertrages oder zu Schadensersatz. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers in Bezug auf die Konformität des Produkts bleiben hiervon unberührt.

     

Artikel 15 – Haftung

 

  1. Der Unternehmer haftet für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Unternehmers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Der Unternehmer haftet zudem unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  2. Soweit eine Garantie übernommen wurde oder die anwendbare Produkthaftungsgesetzgebung (einschließlich der Richtlinie 85/374/EWG in der jeweils geltenden Fassung) greift, bleibt die gesetzliche Haftung des Unternehmers unberührt.
  3. Bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Unternehmers auf den Schaden begrenzt, der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vernünftigerweise vorhersehbar war. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung des Unternehmers für sonstige Schäden auf den unmittelbaren (direkten) Schaden beschränkt.
  4. Die in diesem Artikel enthaltenen Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Angestellten und Erfüllungsgehilfen des Unternehmers.

     

Artikel 16 – Beschwerdeverfahren

 

  1. Der Unternehmer verfügt über ein ausreichend bekannt gemachtes Beschwerdeverfahren und bearbeitet Beschwerden gemäß diesem Beschwerdeverfahren. 
  2. Beschwerden über die Ausführung des Vertrags müssen innerhalb einer angemessenen Frist, nachdem der Verbraucher die Mängel festgestellt hat, vollständig und klar beschrieben beim Unternehmer eingereicht werden. Beschwerden über die Ausführung des Vertrags können über das Kontaktformular auf der Website des Unternehmers eingereicht werden. 
  3. Beim Unternehmer eingereichte Beschwerden werden innerhalb von 14 Tagen ab dem Datum des Eingangs beantwortet. Erfordert eine Beschwerde voraussichtlich eine längere Bearbeitungszeit, so antwortet der Unternehmer innerhalb der Frist von 14 Tagen mit einer Empfangsbestätigung und einer Angabe darüber, wann der Verbraucher mit einer ausführlicheren Antwort rechnen kann.

     

Artikel 17 – Anwendbares Recht und zuständiges Gericht

 

  1. Auf Verträge zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher findet niederländisches Recht Anwendung. Diese Rechtswahl lässt jedoch unberührt, dass der Verbraucher ebenfalls den Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Landes genießt, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, soweit von diesen Bestimmungen nach dem anwendbaren internationalen Privatrecht, einschließlich der Rom-I-Verordnung, nicht vertraglich abgewichen werden kann. 
  2. Streitigkeiten zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher werden durch das zuständige Gericht entschieden:
    a. am Wohnsitz des Verbrauchers;
    b. in den Niederlanden, sofern der Verbraucher dies wählt. 
  3. Der Unternehmer wird eine Streitigkeit ausschließlich vor dem zuständigen Gericht des Landes anhängig machen, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. 
  4. Soweit anwendbar, bestimmen sich die Zuständigkeitsregeln nach:
    • der Brüssel-Ia-Verordnung (EU);
    • dem Lugano-Übereinkommen (für EWR-Staaten außerhalb der EU und die Schweiz);
    • dem nationalen Recht des Vereinigten Königreichs, soweit anwendbar. 
  5. Verbraucher können zudem außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren nutzen, einschließlich der europäischen ODR-Plattform.

     


Artikel 18 – Streitbeilegung

 

  1. Die Europäische Kommission stellt Informationen über Stellen zur außergerichtlichen Streitbeilegung innerhalb der Europäischen Union zur Verfügung. Diese Informationen sind über diesen Link verfügbar. Die E-Mail-Adresse der Kovvar B.V. lautet: info@kovvar.com. 
  2. Grundsätzlich ist der Unternehmer nicht verpflichtet, an einem außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, es sei denn, dies ist nach anwendbarem Recht vorgeschrieben. 
  3. Kovvar B.V. ist bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer anerkannten Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Für die Abwicklung arbeiten wir mit der Streitbeilegungsstelle von Trusted Shops zusammen. Verbraucher können sich an die „Universalschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V.“ unter www.verbraucher-schlichter.de wenden.
  4. Verbraucher können sich außerdem an die zuständigen Streitbeilegungsstellen in dem Land wenden, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, gemäß den dort geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

     


Artikel 19 – Nichtigkeit und Anfechtbarkeit

 

  1. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder für nichtig erklärt werden, bleiben die übrigen Bestimmungen weiterhin uneingeschränkt in Kraft. 
  2. In diesem Fall wird die unwirksame oder für nichtig erklärte Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung ersetzt, die der rechtlichen und wirtschaftlichen Zielsetzung der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.

     

Artikel 20 – Zusätzliche oder abweichende Bestimmungen

 

  1. Zusätzliche Bestimmungen oder Bestimmungen, die von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen, dürfen nicht zum Nachteil des Verbrauchers sein. 
  2. Solche Bestimmungen müssen schriftlich festgehalten werden oder in einer Weise, die es dem Verbraucher ermöglicht, sie auf einem dauerhaften Datenträger zu speichern.

     

II. Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kovvar B.V. für Geschäftskunden

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2026

Artikel 1 – Anwendbarkeit

 

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Angebote, Kostenvoranschläge, Verträge und Lieferungen der Kovvar B.V. gegenüber Geschäftskunden. Als Geschäftskunden gelten alle natürlichen oder juristischen Personen, die in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes handeln. 
  2. Abweichungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nur gültig, wenn sie von der Kovvar B.V. ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden. Die Anwendbarkeit etwaiger Allgemeiner Geschäftsbedingungen des Käufers wird ausdrücklich ausgeschlossen.

     

Artikel 2 – Identität der Kovvar B.V.

Kovvar B.V., Eckerstraat 38, 8263 CB Kampen, Niederlande.
Telefon: +31 (0) 38 3333 110
E-Mail: sales@kovvar.com

 

Artikel 3 – Angebote und Kostenvoranschläge

 

  1. Alle Angebote und Kostenvoranschläge der Kovvar B.V. sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. 
  2. Kovvar B.V. kann nicht an ein Angebot gebunden werden, wenn der Käufer vernünftigerweise hätte erkennen müssen, dass das Angebot einen offensichtlichen Irrtum oder Fehler enthält. 

 

Artikel 4 – Zustandekommen des Vertrags

 

  1. Ein Vertrag zwischen der Kovvar B.V. und dem Käufer kommt erst zustande, nachdem eine Bestellung von der Kovvar B.V. schriftlich bestätigt oder tatsächlich ausgeführt wurde. 
  2. Mündliche Zusagen oder Vereinbarungen sind nur verbindlich, nachdem sie von der Kovvar B.V. schriftlich bestätigt wurden. 
  3. Kovvar B.V. ist berechtigt, eine Bestellung ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

     

Artikel 5 – Preise

 

  1. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer und sonstiger staatlicher Abgaben, sofern nicht anders angegeben. 
  2. Etwaige Transport-, Versand- oder Verpackungskosten werden gesondert berechnet, sofern nicht anders angegeben. 
  3. Kovvar B.V. ist berechtigt, Preiserhöhungen weiterzugeben, sofern diese auf steigende Rohstoffpreise, Transportkosten, Energiekosten oder andere externe Faktoren zurückzuführen sind. 
  4. Sollte es zwischen dem Datum der Bestellung und dem Datum der Lieferung zu einer Erhöhung kostenbestimmender Faktoren kommen, einschließlich Transport- und Kraftstoffkosten, ist Kovvar B.V. berechtigt, diese Erhöhung an den Käufer weiterzugeben. Kovvar B.V. wird solche Preisänderungen nach Möglichkeit im Voraus mitteilen. 
  5. Von Kovvar B.V. ausgegebene Rabattcodes sind ausschließlich für den adressierten Geschäftskunden bestimmt und nicht auf Dritte übertragbar. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, kann pro Bestellung nur ein Rabattcode verwendet werden. Rabattcodes können nicht mit anderen Aktionen, laufenden Angeboten oder zuvor getroffenen Preisvereinbarungen kombiniert werden. Rabattcodes gelten nicht für Versandkosten, bestimmte Produktgruppen sowie bereits reduzierte Artikel. Kovvar B.V. behält sich das Recht vor, Rabattcodes bei missbräuchlicher Verwendung oder Betrug zu deaktivieren.

     

Artikel 6 – Zahlung

 

  1. Die Zahlung hat innerhalb von dreißig (30) Tagen ab Rechnungsdatum zu erfolgen, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. 
  2. Kommt der Käufer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nach, gerät er von Rechts wegen in Verzug, ohne dass es einer weiteren Mahnung oder Inverzugsetzung bedarf. Ab dem Zeitpunkt des Verzugs schuldet der Käufer die gesetzliche Handelsverzugszinsen („wettelijke handelsrente“) gemäß Artikel 6:119a des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (Burgerlijk Wetboek – BW). 
  3. Kommt der Käufer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nach, gehen sämtliche angemessenen Kosten zur Erlangung der Zahlung, sowohl gerichtliche als auch außergerichtliche, vollständig zu Lasten des Käufers. 
  4. Kovvar B.V. ist berechtigt, wenn der Käufer nicht rechtzeitig zahlt oder berechtigte Gründe bestehen anzunehmen, dass der Käufer seinen Verpflichtungen nicht nachkommen wird:
    • die Lieferung auszusetzen;
    • Vorauszahlung zu verlangen;
    • zusätzliche Sicherheiten für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen zu verlangen. 
  5. Befindet sich der Käufer mit der Erfüllung einer Zahlungsverpflichtung in Verzug, werden alle offenen Forderungen der Kovvar B.V. sofort fällig und zahlbar. 
  6. Geschäftskunden innerhalb der EU sind verpflichtet, während des Bestellvorgangs ihre gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) anzugeben, um eine innergemeinschaftliche Lieferung (0 % MwSt.) in Anspruch nehmen zu können. Liegt zum Zeitpunkt des Kaufs keine gültige USt-IdNr. vor, wird die Transaktion als Privatlieferung einschließlich Mehrwertsteuer verarbeitet. Aufgrund automatisierter Steuerprozesse können Rechnungen nach Abschluss der Bestellung nicht rückwirkend von Privat- auf Geschäftskunde geändert werden.

     

Artikel 7 – Eigentumsvorbehalt, Sicherheiten und Rücknahme

 

  1. Alle von Kovvar B.V. gelieferten Waren bleiben Eigentum der Kovvar B.V., bis der Käufer sämtliche Verpflichtungen aus allen mit Kovvar B.V. geschlossenen Verträgen vollständig erfüllt hat, einschließlich der Zahlung des Kaufpreises, von Zinsen, Kosten und etwaiger Schadensersatzansprüche. 
  2. Der Käufer ist berechtigt, die Waren im Rahmen seines normalen Geschäftsbetriebs weiterzuverkaufen oder zu verarbeiten, sofern dies unter Wahrung der Eigentumsrechte der Kovvar B.V. erfolgt.
    Verkauft der Käufer die Waren weiter, bevor die vollständige Zahlung erfolgt ist, tritt der Käufer hiermit im Voraus sämtliche Forderungen aus diesem Weiterverkauf an Kovvar B.V. ab, als Sicherheit für alles, was der Käufer Kovvar B.V. schuldet. 
  3. Solange das Eigentum an den Waren nicht auf den Käufer übergegangen ist, ist der Käufer nicht berechtigt, die Waren zu verpfänden, zu belasten oder Dritten anderweitig Rechte daran einzuräumen. 
  4. Der Käufer ist verpflichtet, die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren mit der gebotenen Sorgfalt aufzubewahren, getrennt zu verwalten und eindeutig als Eigentum der Kovvar B.V. zu kennzeichnen. 
  5. Der Käufer ist verpflichtet, auf erstes Anfordern der Kovvar B.V. sämtliche Informationen bereitzustellen, die zur Ausübung ihrer Eigentumsrechte und/oder abgetretenen Forderungen erforderlich sind. 
  6. Kommt der Käufer seinen Verpflichtungen nicht nach, ist Kovvar B.V. berechtigt, die gelieferten Waren unverzüglich zurückzunehmen. Der Käufer erteilt Kovvar B.V. sowie von ihr benannten Dritten hiermit die uneingeschränkte Erlaubnis, die Orte zu betreten, an denen sich die Waren befinden, um diese zurückzunehmen. 
  7. Kovvar B.V. ist berechtigt, Waren des Käufers, die sich in ihrem Besitz befinden, zurückzubehalten, bis der Käufer sämtliche Verpflichtungen gegenüber Kovvar B.V. erfüllt hat. Sämtliche Kosten im Zusammenhang mit der Rückholung, Lagerung oder Einziehung von Waren oder Forderungen gehen vollständig zu Lasten des Käufers. 
  8. Der Käufer ist verpflichtet, die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren angemessen zu versichern und gegen unter anderem Feuer, Diebstahl und Beschädigung versichert zu halten. 
  9. Werden die Waren verarbeitet oder vermischt, entsteht zugunsten der Kovvar B.V. Miteigentum im Verhältnis zum Wert der von Kovvar B.V. gelieferten Waren. 
  10. Werden die unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Waren von Dritten gepfändet, ist der Käufer verpflichtet, Kovvar B.V. hierüber unverzüglich schriftlich zu informieren.

     

Artikel 8 – Gefahrübergang und Transport

 

  1. Die Gefahr des Verlusts, der Beschädigung oder der Wertminderung der Waren geht in dem Moment auf den Käufer über, in dem die Waren an den Frachtführer übergeben werden, unabhängig davon, ob der Transport durch oder im Namen der Kovvar B.V. organisiert oder bezahlt wird. Dies gilt auch dann, wenn das Eigentum an den Waren noch nicht auf den Käufer übergegangen ist. Ab dem Zeitpunkt des Gefahrübergangs erfolgt der Transport vollständig auf Kosten und Risiko des Käufers. Kovvar B.V. haftet nicht für Schäden, die während des Transports entstehen, es sei denn, diese beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens der Kovvar B.V. 
  2. Der Käufer hat die gelieferten Waren unmittelbar nach Erhalt auf sichtbare Schäden, Fehlmengen und Abweichungen zu überprüfen. 

Lieferungen mit physischer Empfangsbestätigung:

  1. Bei Paletten-, Fracht- oder sonstigen Lieferungen, bei denen eine physische Empfangsregistrierung, Unterschrift oder Lieferbestätigung erfolgt, müssen sichtbare Transportschäden sofort bei Erhalt auf den Transport- oder Lieferdokumenten vermerkt werden. Werden sichtbare Transportschäden nicht unverzüglich schriftlich bei Erhalt festgehalten, gilt die Vermutung, dass die Waren in ordnungsgemäßem Zustand empfangen wurden. Schäden während des Transports sind vom Käufer unmittelbar gegenüber dem Frachtführer geltend zu machen. Kovvar B.V. ist nicht verpflichtet, solche Ansprüche im Namen des Käufers abzuwickeln oder hierfür eine Entschädigung zu leisten. 

Lieferungen ohne physische Empfangsbestätigung:

  1. Bei Paketlieferungen ohne physische Empfangsbestätigung müssen sichtbare Transportschäden spätestens innerhalb von 48 Stunden nach Lieferung sowohl dem Frachtführer als auch der Kovvar B.V. schriftlich gemeldet werden, unter Beifügung deutlicher Fotos der Verpackung und der Waren. Das Transportrisiko für Paketlieferungen ohne physische Empfangsbestätigung liegt ab dem Zeitpunkt der Übergabe an den Frachtführer vollständig beim Käufer. Der Käufer bleibt verpflichtet, den Vertrag vollständig zu bezahlen. 
  2. Geht ein Paket während des Transports verloren oder wird es beschädigt, wird Kovvar B.V. ausschließlich als zusätzliche Serviceleistung einen Schadensersatzanspruch beim Frachtführer im Namen des Käufers geltend machen. Kovvar B.V. garantiert keine erfolgreiche Auszahlung durch den Frachtführer. Falls und soweit der Frachtführer eine Schadensersatzleistung, einen Zeitwert oder eine andere Entschädigung in Bezug auf das verlorene oder beschädigte Paket auszahlt, wird Kovvar B.V. den tatsächlich erhaltenen Betrag an den Käufer weiterleiten. Kovvar B.V. haftet nicht für Schäden, Folgeschäden oder Wertverluste über den tatsächlich vom Frachtführer ausgezahlten Betrag hinaus, es sei denn, diese beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens der Kovvar B.V. 

Allgemeine Bestimmungen:

  1. Meldet der Käufer sichtbare Transportschäden nicht rechtzeitig gemäß diesem Artikel, verfallen sämtliche Ansprüche hinsichtlich sichtbarer Transportschäden, es sei denn, der Käufer weist nach, dass der Schaden vernünftigerweise nicht früher festgestellt werden konnte. 
  2. Nimmt der Käufer die Waren nicht rechtzeitig ab oder verzögert sich die Lieferung aus Gründen, die dem Käufer zuzurechnen sind, geht die Gefahr in dem Zeitpunkt über, in dem die Waren zur Lieferung bereitstehen. 
  3. Abweichende Vereinbarungen gelten ausschließlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden. Die Bestimmungen dieses Artikels lassen den Eigentumsvorbehalt gemäß Artikel 7 unberührt.

     

Artikel 9 – Lieferung

 

  1. Die Lieferung erfolgt an die vom Käufer angegebene Adresse. Angegebene Lieferzeiten sind unverbindlich und gelten nicht als verbindliche Fristen („fatale termijn“). Eine Überschreitung der Lieferzeit berechtigt den Käufer weder zu Schadensersatz noch zur Auflösung des Vertrags, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit seitens der Kovvar B.V. vor. Kovvar B.V. ist berechtigt, Bestellungen in Teillieferungen auszuführen, sofern die Umstände dies erfordern. 
  2. Der Käufer ist verantwortlich für die Angabe einer korrekten, vollständigen und zugänglichen Lieferadresse einschließlich zutreffender Kontakt- und Lieferdaten. Sollte eine Lieferung aufgrund einer vom Käufer angegebenen falschen, unvollständigen oder unzugänglichen Lieferadresse unmöglich sein, gehen sämtliche daraus entstehenden Kosten, einschließlich zusätzlicher Versandkosten, Rücksendekosten, Lagerkosten, Verwaltungskosten und sonstiger Bearbeitungskosten, vollständig zu Lasten des Käufers. 
  3. Verweigert der Käufer die Annahme einer Lieferung, nimmt er die Lieferung nicht entgegen oder holt er eine Sendung nicht rechtzeitig bei einer Abholstelle oder einem Frachtführer ab, bleibt der Käufer dennoch vollständig zahlungspflichtig. Sämtliche daraus entstehenden Kosten, einschließlich Rücksende-, Lager-, Vernichtungs- und zusätzlicher Transportkosten, gehen vollständig zu Lasten des Käufers. Das Nichtabholen oder die Annahmeverweigerung einer Lieferung durch den Käufer gilt nicht als Stornierung oder Auflösung des Vertrags, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Kovvar B.V. behält sich das Recht vor, nicht rechtzeitig vom Käufer entgegengenommene Waren auf Kosten und Risiko des Käufers einzulagern oder erneut zu versenden.

     

Artikel 10 – Geistiges Eigentum und Produktentwicklung

 

  1. Sämtliche geistigen Eigentumsrechte in Bezug auf die Produkte, Designs, 
    (Produkt-)Fotos, Abbildungen, Beschreibungen, Datendateien und sonstigen Inhalte der Kovvar B.V., unabhängig von der Art und Weise, in der diese zur Verfügung gestellt wurden, liegen ausschließlich bei der Kovvar B.V. oder deren Lizenzgebern. Die Vertragspartei erhält ausschließlich die Nutzungsrechte, die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder schriftlich ausdrücklich eingeräumt wurden. 
  2. Entstehen Produkte, Designs oder Ausarbeitungen auf Grundlage von Wünschen, Anweisungen oder Beratungen der Vertragspartei, verbleiben sämtliche geistigen Eigentumsrechte daran ausschließlich bei der Kovvar B.V., sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. 
  3. Der Vertragspartei ist es ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Kovvar B.V. untersagt:
    • Produkte, Designs oder Sonderanfertigungen der Kovvar B.V. ganz oder teilweise zu kopieren, zu reproduzieren, zu analysieren (Reverse Engineering) oder durch Dritte herstellen zu lassen;
    • Produktfotos, Zeichnungen, Spezifikationen oder Beratungen für andere Zwecke als die Durchführung des Vertrags zu verwenden;
    • Produkte zu entwickeln oder entwickeln zu lassen, die auf den von Kovvar B.V. gelieferten (Sonder-)Produkten basieren oder davon abgeleitet sind;
    • Daten von der Website oder den Systemen der Kovvar B.V. automatisiert zu erfassen (z. B. durch Scraping). 
  4. Eine Verletzung liegt ebenfalls vor, wenn Produkte auf Grundlage von durch Kovvar B.V. entwickelten Designs oder Beratungen hergestellt oder herstellen lassen werden, auch wenn diese in Zusammenarbeit mit der Vertragspartei entstanden sind. 
  5. Die Vertragspartei wird keinerlei Handlungen vornehmen, die die geistigen Eigentumsrechte der Kovvar B.V. beeinträchtigen könnten. Die Vertragspartei ist verpflichtet, Kovvar B.V. unverzüglich über jede (vermeintliche) Verletzung durch Dritte zu informieren und auf erstes Anfordern sämtliche Mitwirkung an Durchsetzungsmaßnahmen zu leisten. Die Vertragspartei ist verpflichtet, eine Verletzung auf erstes Anfordern der Kovvar B.V. unverzüglich einzustellen und eingestellt zu halten. 
  6. Im Falle eines Verstoßes gegen diesen Artikel verwirkt die Vertragspartei gegenüber der Kovvar B.V. eine sofort fällige und nicht zur Aufrechnung geeignete Vertragsstrafe in Höhe von 10.000 € pro Verstoß sowie 1.000 € für jeden Tag (wobei ein Teil eines Tages als voller Tag gilt), an dem der Verstoß andauert, bis zu einem Höchstbetrag von 100.000 €. 
  7. Die Bestimmungen von Absatz 6 lassen das Recht der Kovvar B.V. unberührt, statt der Vertragsstrafe vollständigen Schadensersatz (einschließlich entgangenen Gewinns) zu verlangen sowie Erfüllung, Unterlassung oder andere einstweilige Maßnahmen geltend zu machen. 
  8. Zur Verfügung gestellte Materialien und Inhalte dürfen von der Vertragspartei ausschließlich zum Zweck des Weiterverkaufs originaler Produkte der Kovvar B.V. und zu keinem anderen Zweck verwendet werden.

     

Artikel 11 – Prüfung, Beschwerden und Rücksendungen

 

  1. Für Verträge zwischen der Kovvar B.V. und Geschäftskunden besteht kein Widerrufsrecht. 
  2. Der Käufer ist verpflichtet, die gelieferten Waren unmittelbar nach der Lieferung sorgfältig zu prüfen. Sichtbare Mängel, soweit diese bei einer üblichen und sorgfältigen Untersuchung unmittelbar nach der Lieferung erkennbar sind, müssen spätestens innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Lieferung schriftlich und unter genauer Angabe der Beanstandung gemeldet werden. 
  3. Verdeckte Mängel müssen spätestens innerhalb von einundzwanzig (21) Tagen nach ihrer Entdeckung schriftlich und unter genauer Angabe der Beanstandung gemeldet werden. Erfolgt keine rechtzeitige Meldung, erlöschen sämtliche Rechte des Käufers hinsichtlich des behaupteten Mangels. 
  4. Die Verarbeitung, Installation oder Ingebrauchnahme der Waren gilt als Abnahme der Waren. Beschwerden setzen die Zahlungspflicht des Käufers nicht aus.

     

Artikel 12 – Garantie und Produktspezifikationen

 

  1. Sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, gilt eine Garantiezeit von sechs (6) Monaten ab Lieferung. Die Beweislast dafür, dass ein Mangel bereits bei Lieferung vorhanden war, liegt vollständig beim Käufer. 
  2. Die Garantie erstreckt sich ausschließlich auf Mängel, die unmittelbar auf Material- oder Herstellungsfehler zurückzuführen sind. 
  3. Die Garantieverpflichtungen der Kovvar B.V. ruhen, solange der Käufer seinen sämtlichen Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Kovvar B.V. nicht vollständig und fristgerecht nachgekommen ist, unabhängig davon, aus welchem Vertrag diese Verpflichtungen resultieren. 
  4. Unter Sonderanfertigungen („Customization“) sind Produkte zu verstehen, die nach den Spezifikationen des Kunden hergestellt werden, nicht vorgefertigt sind und auf Grundlage einer individuellen Auswahl oder Entscheidung des Kunden produziert werden oder eindeutig für eine bestimmte Person bestimmt sind, wie unter anderem maßgefertigte Matten oder mit einem Logo versehene Matten. 
  5. Für Sonderanfertigungen übernimmt Kovvar B.V. keine Gewähr für die Richtigkeit und Eignung der vom Kunden gelieferten Spezifikationen, wie beispielsweise Entwürfe oder Logos. Mängel, die aus diesen gelieferten Materialien resultieren, gehen auf Kosten und Risiko des Kunden. Kovvar B.V. gewährleistet jedoch, dass das Sonderanfertigungsprodukt gemäß den vereinbarten Spezifikationen und fachgerecht hergestellt wird. 
  6. Von der Garantie ausgeschlossen sind in jedem Fall: normale Abnutzung, Verfärbungen (beispielsweise durch Sonneneinstrahlung), intensive oder unsachgemäße Nutzung, fehlerhafte Montage, äußere Einflüsse sowie ästhetische Abweichungen, die die Funktionalität nicht beeinträchtigen. 
  7. Abbildungen, Farben und Beschreibungen in Katalogen oder auf der Website dienen ausschließlich Illustrationszwecken; das tatsächlich gelieferte Produkt kann in begrenztem Umfang hiervon abweichen. Geringfügige Abweichungen in Farbe, Struktur, Material oder Abmessungen (einschließlich üblicher Produktionstoleranzen) stellen keinen Mangel dar und berechtigen den Käufer weder zu Reparatur, Ersatzlieferung, Vertragsauflösung noch zu Schadensersatz. Dies gilt insbesondere für Sonderanfertigungen, bei denen solche Unterschiede dem Produktionsprozess inhärent sind.

 

Artikel 13 – Dauerschuldverhältnisse

 

  1. Wird zwischen der Kovvar B.V. und dem Käufer ein Vertrag geschlossen, der auf die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen gerichtet ist, so wird dieser für die vereinbarte Dauer geschlossen. 
  2. Wurde keine Laufzeit vereinbart, kann der Vertrag von jeder Partei schriftlich mit einer Kündigungsfrist von einem (1) Monat gekündigt werden, ohne dass die Parteien gegenseitig zu einer Schadensersatzzahlung verpflichtet sind, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. 
  3. Kovvar B.V. ist berechtigt, einen Dauerschuldvertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn der Käufer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

     

Artikel 14 – Rechtsfolgen von Mängeln

 

  1. Wird ein Mangel rechtzeitig und berechtigt gemeldet, ist Kovvar B.V. ausschließlich verpflichtet – nach eigener Wahl – den Mangel zu beheben oder Ersatz zu liefern. 
  2. Ist eine Reparatur oder Ersatzlieferung nicht möglich, ist die Haftung auf eine Gutschrift bis zur Höhe des Rechnungsbetrags der betreffenden Lieferung beschränkt. 
  3. Eine Vertragsauflösung ist ausschließlich hinsichtlich der betreffenden Lieferung und erst nach schriftlicher Inverzugsetzung möglich. Kovvar B.V. ist nicht verpflichtet, weitergehenden Schadensersatz zu leisten.

     

Artikel 15 – Haftung

 

  1. Die Haftung der Kovvar B.V. ist in allen Fällen auf den Betrag begrenzt, der im betreffenden Fall von der Haftpflichtversicherung ausgezahlt wird, erhöht um den Betrag des Selbstbehalts („eigen risico“). Erfolgt aus irgendeinem Grund keine Auszahlung durch die Versicherung, ist die Haftung der Kovvar B.V. auf maximal den Rechnungsbetrag der betreffenden Lieferung beschränkt. 
  2. Kovvar B.V. haftet nicht für indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungsschäden, Reputationsschäden, entgangene Einsparungen oder Ansprüche Dritter. 
  3. Die in diesem Artikel enthaltenen Haftungsbeschränkungen gelten nicht im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens der Geschäftsführung der Kovvar B.V. 

 

Artikel 16 – Höhere Gewalt

 

  1. Kovvar B.V. ist nicht verpflichtet, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, wenn dies aufgrund höherer Gewalt unmöglich ist. Höhere Gewalt umfasst unter anderem: 
  • Krieg, Terrorismus oder geopolitische Konflikte; 
  • Pandemien; 
  • behördliche Maßnahmen; 
  • Störungen der Energieversorgung; 
  • Kraftstoffmangel oder Ölkrisen; 
  • Rohstoff- oder Materialknappheit; 
  • Störungen im internationalen Transport oder in Lieferketten; 
  • Streiks oder Arbeitsunruhen; 
  • Störungen von Transport- oder Kommunikationsnetzen. 
  1. Während der Dauer der höheren Gewalt werden die Verpflichtungen ausgesetzt. Dauert die Situation höherer Gewalt länger als 60 Tage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag schriftlich zu kündigen, ohne dass eine Partei zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet ist.

     

Artikel 17 – Verjährungsfrist

 

  1. Sämtliche Rechtsansprüche gegen Kovvar B.V. verjähren spätestens zwölf (12) Monate nach Lieferung der betreffenden Waren, sofern zwingende gesetzliche Bestimmungen dem nicht entgegenstehen.

     

Artikel 18 – Anwendbares Recht und zuständiges Gericht

 

  1. Für sämtliche Rechtsverhältnisse, an denen Kovvar B.V. beteiligt ist, gilt ausschließlich niederländisches Recht, unabhängig davon, ob der Vertrag ganz oder teilweise im Ausland ausgeführt wird und unabhängig vom Wohn- oder Geschäftssitz der Gegenpartei. Die Anwendbarkeit des Wiener Kaufrechtsübereinkommens (CISG) wird ausdrücklich ausgeschlossen. 
  2. Alle Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit Verträgen ergeben, auf die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Anwendung finden, werden ausschließlich dem zuständigen Gericht in dem Bezirk vorgelegt, in dem Kovvar B.V. ihren satzungsmäßigen Sitz hat. 
  3. Die in Absatz 2 enthaltene Gerichtsstandsvereinbarung gilt als ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung im Sinne von: 
  • der Brüssel-Ia-Verordnung (EU) (Verordnung (EU) Nr. 1215/2012); 
  • dem Lugano-Übereinkommen (für die Schweiz und EWR-Staaten außerhalb der EU); und 
  • dem Haager Übereinkommen über Gerichtsstandsvereinbarungen von 2005 (unter anderem für das Vereinigte Königreich). 
  1. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder für nichtig erklärt werden, bleiben die übrigen Bestimmungen uneingeschränkt in Kraft. Die Parteien werden sich in diesem Fall beraten, um eine Ersatzbestimmung zu vereinbaren, die Zweck und Sinn der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.

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